Einbruchsschutz

20131214-einbruch Einbruchschutz wirkt!
Ein Einbruch in den eigenen vier Wänden bedeutet für viele Menschen, ob jung oder alt, einen großen Schock. Dabei machen den Betroffenen die Verletzung der Privatsphäre, das verloren gegangene Sicherheitsgefühl oder auch schwerwiegende psychische Folgen, die nach einem Einbruch auftreten können, häufig mehr zu schaffen als der rein materielle Schaden.

Ein Einbruch bedeutet nicht nur einen materiellen Verlust und Schäden am Haus/Wohnung, sondern belastet auch das persönliche Sicherheitsgefühl der Bewohner. Mit einfachen Mitteln schieben Sie Einbrechern zuverlässig einen Riegel vor. Materiellen Schaden kann man ersetzen – die psychischen Folgen eines Einbruchs quälen die Opfer langfristig!

Gegen Einbruch kann man sich wehren:

Die Erfahrung der Polizei zeigt, dass rund ein Drittel aller Einbruchversuche erfolglos abgebrochen werden. Zusatzschlösser an Türen und Fenstern, Rollläden mit Aufschiebeschutz und selbstverriegelnde Garagentore erschweren den Tätern ihr Handwerk. Anwesenheitssimulationen im Haus/Wohnung schrecken Täter zusätzlich ab.Völlig verhindern können Sie einen Einbruch so nicht, doch je länger der Täter braucht, um ins Haus oder Wohnung zu kommen, desto höher ist für ihn die Gefahr, entdeckt zu werden. Die auch nachträglich montierbaren Zusatzsicherungen „stehlen" dem Einbrecher wichtige Zeit – und schützen Ihr Haus und Wohnung.

Versicherungsschutz überprüfen:

Bitte beachten Sie, dass ein Einbruch im Rahmen der Gebäudeversicherung NICHT versicherbar ist.

Beschädigungen und Verluste (entwendete Gegenstände) am Inventar im Zuge eines Einbruches oder Einbruchsversuches werden generell von der Haushaltsversicherung übernommen.
Ein Einbruchdiebstahl liegt z.B. dann vor, wenn ein Täter in die Wohnung durch Eindrücken oder Aufbrechen von Türen, Fenstern oder anderen Gebäudeteilen einbricht. Auch das Eindringen in die Wohnung durch Öffnen von Schlössern mittels Werkzeug oder falscher Schlüssel sowie die Beschädigungen an diesen (auch Fenster und Türen) sind über die Haushaltsversicherung gedeckt.

Weiter ist eine Haushaltsversicherung ebenfalls sinnvoll, sollte im Zuge eines z.B. Wasserschadens, Brandes etc. Inventar beschädigt werden (Kästen, Tische, Sofas, Wohnungsinhalt, Bücher Bekleidung etc.). Als Versicherungsräumlichkeiten gelten neben der Wohneinheit auch die vom Versicherungsnehmer ausschließlich genutzten Abteile in Kellern,
Schuppen, Garagen und dergleichen.

In diesen Räumen sind nur versichert:

Möbel, Stellagen, Werkzeuge, Fahrräder, Kraftfahrzeug-Zubehör, Reise- und Sportutensilien,
Schlauchboote, Wäsche, Lebensmittel, Wirtschaftsvorräte, Kühl-,Waschgeräte und Heizmaterial sowie sonstiger Boden- und Kellerkram.
Weiter gelten als Versicherungsräumlichkeiten gemeinschaftlich genützte Räume wie Dachböden, Stiegenhäuser, Gänge, Abstellräume und dergleichen.
In diesen Räumen sind nur versichert:
Gartenmöbel, Gartengeräte, Krankenfahrstühle, Kinderwagen, Wäsche, gesicherte Fahrräder.

Die Haushaltsversicherung wird NICHT von der Hausverwaltung abgeschlossen, sondern ist jeder Bewohner selbst für den Abschluss dieser Versicherung verantwortlich.
Wir raten Ihnen dahingehend dringend zu prüfen, ob Sie eine Haushaltsversicherung abgeschlossen haben.

Sollte Ihnen ein Schaden im Zuge eines Einbruches entstehen, so ist dieser unverzüglich Ihrer Haushaltsversicherung und der Sicherheitsbehörde zu melden. In der polizeilichen Anzeige sind insbesondere alle abhanden gekommenen Sachen anzugeben. Ob die Vorlage von Rechnungen oder Fotos als Beweis von Ihrer Haushaltsversicherung gefordert werden, können wir Ihnen nicht sagen und ist dieser Punkt mit Ihrem Versicherungsunternehmen zu klären.

Wir empfehlen Ihnen bei Unklarheiten mit Ihrer Versicherungsgesellschaft in Verbindung zu treten, um etwaige Sonderbestimmungen betreffend Ihres Versicherungsschutzes zu klären (z.B. ob Versicherungsschutz besteht, wenn sich der/die Bewohner nicht regelmäßig im Wohnobjekt aufhalten oder für längere Zeit verreist sind).